| biographie |
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Der in Wien lebende Meister gilt als einer der besten indischen Tabla-Spieler in Europa. Er hat sich nicht nur in der traditionellen Rolle als Begleiter hochrangiger indischer Solisten einen Namen gemacht, sondern auch im Jazz/Worldmusik-Bereich an vielen bedeutenden Projekten mitgearbeitet.
Er stammt aus Mandi einer kleinen Stadt im Nordindischen Himalaya-Staat Himachal Pradesh. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er von seinem Vater, dem Musikprofessor Shyam Lal Thakur.
1978 übersiedelte er nach Europa. Als Höhepunkt seiner "klassischen" Ausbildung wurde er 1984 als Meisterschüler vom legendären Tabla-Virtuosen Ustad Alla Rakha akzeptiert. In Basel unterrichtete Jatinder seit 1985 am Ali Akbar College of Music , einem Institut der Musikhochschule für klassische indische Musik. Viele bedeutende indische Musiker wurden schon auf ihren Konzertreisen durch Europa von Jatinder Thakur begleitet, darunter die legendäre " Grand Dame" des Gesangs, Lakshmi Shankar, der Sitarspieler Krishna Bhatt , der Santurspieler Nandu Muley und der Flötist G.S.Sachdev.
Europaweit bekannt wurde er aber mit Musikern aus anderen Musikbereichen, vor allem mit dem deutschen Harfinisten Rüdiger Oppermann und seinem "Klangwelten Festival" , bei Projekten von dem Sänger und Oud-Spieler Dhafer Youssef aus Tunesien und "Odem" mit dem Saxophonisten Wolfgang Puschnig aus Österreich ,
"Free Winds" mit den zwei Saxophonisten Heinrich von Kalnein und Roland Schaeffer aus Deutschland und Österreich und "Trio Handcraft".mit den Percussionisten Carlo Rizzo aus Italien und Hakim Ludin aus Afghanistan.
In Indien zum Euro Jazz Festival 1998 in Delhi und in Bombay ,1999 in Sri Lanka , Madras und Kerala feierte er grosse Triumphe mit "Free Winds".
Trotz aller Cross-Over-Projekte hat er seinen klassischen glasklaren Spielstil nie verwässert.
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